Hundeschule & Tierphysio · Morbach

Persönlich mit Kerstin

Haus- & Stallbesuche nach Absprache

HUNDESCHULE · WISSEN & TIPPS

Lockerer an der Leine: 7 Impulse für Euren Spaziergang

Ein gemeinsamer Spaziergang besteht aus mehr als der Frage, ob die Leine gerade locker ist. Umgebung, Aufregung, Tempo und Erwartungen spielen zusammen. Diese sieben Impulse helfen Dir, genauer auf Eure Situation zu schauen.
Eine Frau und ein großer schwarzer Hund gehen nebeneinander auf einem Weg über eine Wiese; oben links steht das CANIS-Logo.

IN DIESEM BEITRAG

01 · Wähle einen ruhigen Einstieg

Beginne an einem Ort, an dem Dein Hund noch ansprechbar ist. Eine sehr volle Strecke kann für den Einstieg zu schwierig sein. Ablenkung lässt sich später schrittweise ergänzen.

02 · Mach Dein Ziel alltagstauglich

Überlege, was Du mit lockerer Leine meinst. Ein gemeinsames Tempo und eine Leine ohne dauerhaften Zug sind etwas anderes als durchgehendes enges Fußlaufen. Klare Erwartungen erleichtern Euch beiden das Üben.

03 · Belohne passende Momente

Achte auf freiwillige Orientierung, gemeinsames Weitergehen und ruhige Momente bei Dir. Belohne Verhalten, das Du öfter sehen möchtest. Stimme Art und Zeitpunkt der Belohnung auf Deinen Hund ab.

04 · Plane Zeit zum Erkunden ein

Gib dem Spaziergang unterschiedliche Phasen: gemeinsam gehen, schnüffeln, kurz pausieren. So wird nicht jeder Meter zur Übung. Für Deinen Hund darf unterwegs auch Zeit sein, die Umgebung wahrzunehmen.

05 · Achte auf Deinen eigenen Ablauf

Wie hältst Du die Leine? Wann sprichst Du Deinen Hund an? Wird Dein Tempo für ihn verständlich? Kleine, bewusste Veränderungen auf Deiner Seite können ein gutes Thema für die gemeinsame Trainingsstunde sein.

06 · Mach schwierige Situationen leichter

Wenn eine Begegnung gerade zu viel ist, kann mehr Abstand helfen. Du musst nicht jede Situation vor Ort lösen. Eine passende Ausweichmöglichkeit gibt Euch Raum, Euch wieder zu orientieren.

07 · Schau auf das ganze Team

Wenn es regelmäßig schwierig bleibt, lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf Hund, Mensch und Rahmenbedingungen. Auch ungeeignete Ausrüstung oder körperliches Unwohlsein können das Unterwegssein erschweren. Besprich auffällige körperliche Veränderungen mit Deiner Tierarztpraxis.

KURZ & WICHTIG

Üben darf freundlich sein

Die Impulse setzen auf verständliche Situationen und die Belohnung erwünschten Verhaltens. Leinenrucke oder Einschüchterung gehören nicht zu diesem Übungsansatz.
Fachlicher Hintergrund: AVSAB: Humane Dog Training
Kerstin Ehses hockt neben einem sitzenden Golden Retriever auf moosigen Steinen und blickt zur Kamera.

DEINE ANSPRECHPARTNERIN

Kerstin Ehses

Hundeschule & Tierphysiotherapie in Morbach

Das könnte Dich auch interessieren.

PERSÖNLICH MIT KERSTIN

Euren Spaziergang gemeinsam anschauen

Erzähl mir kurz, was Euch beschäftigt. Gemeinsam besprechen wir einen passenden nächsten Schritt.